Langjährige Lehrkräfte für 25 und 40 Jahre Dienstzeit geehrt

Langjährige Lehrkräfte für 25 und 40 Jahre Dienstzeit geehrt

Auf langjährige Erfahrung, großes pädagogisches Engagement und unzählige Begegnungen mit Schülerinnen und Schülern können elf Lehrerinnen und Lehrer aus Stadt und Landkreis Coburg zurückblicken. Im Rahmen einer Feierstunde ehrten die Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Coburg die Lehrkräfte für 25 beziehungsweise 40 Jahre Dienstzeit. Zehn der elf Geehrten konnten persönlich an der Veranstaltung teilnehmen.

Schulamtsdirektorin Gisela Rohde eröffnete die Feierstunde und begrüßte neben den Jubilarinnen und Jubilaren auch die Vertreterinnen und Vertreter der Personalräte von Stadt und Landkreis sowie den stellvertretenden Landrat Martin Stingl. Dabei betonte sie ausdrücklich die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Staatlichen Schulämtern und dem Landratsamt Coburg sowie der Stadt Coburg.

In ihrer Würdigung sprach Gisela Rohde den Lehrkräften ihren herzlichen Dank für die hervorragende Arbeit und das große Engagement während der vergangenen 25 beziehungsweise 40 Dienstjahre aus – eine wesentliche Grundlage für erfolgreiche schulische Arbeit. „Lehrkräfte sorgen nicht nur für guten Unterricht, sondern gestalten das Schulleben aktiv mit. Sie tragen dazu bei, Freude an Schule und Lernen zu vermitteln“, lobte die Schulamtsdirektorin und hob die Lehrkräfte damit als „entscheidenden Faktor für erfolgreiches Lernen“ hervor.

Auch Schulamtsdirektor Christian Neundörfer stellte in seinem Beitrag die besondere Bedeutung der Lehrkraft für den Lernerfolg heraus. Mit Blick auf die Erkenntnisse aus John Hatties „Visible Learning“ verwies er unter anderem auf die Qualität der Lehrer-Schüler-Beziehung, die Glaubwürdigkeit der Lehrkraft, Klarheit im Unterricht und gutes Feedback. Ebenso entscheidend sei die Fähigkeit, Lernen aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler wahrzunehmen.

„Die geehrten Lehrkräfte stehen beispielhaft für eine positive Berufsauffassung und ein über Jahrzehnte gewachsenes pädagogisches Engagement“, betonte Christian Neundörfer und setzte hinzu: „Sie sind wichtige Begleiterinnen und Begleiter der schulischen und persönlichen Entwicklung junger Menschen.“ Für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit sprach er den Jubilarinnen und Jubilaren seinen aufrichtigen Dank und seine Anerkennung aus.

Der stellvertretende Landrat Martin Stingl verglich die engagierten Pädagogen in seinem Grußwort mit Bergführern, die gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern eine Seilschaft bilden. Über 25 oder sogar 40 Berufsjahre hinweg hätten die Geehrten zahlreiche gesellschaftliche, schulische und pädagogische Veränderungen und Herausforderungen erlebt, angenommen und aktiv mitgestaltet.

Der Lehrerberuf sei dabei weit mehr als die häufig verkürzte Außenwahrnehmung von „Schule und Ferien“, betonte Martin Stingl. Er sei vielmehr eine verantwortungsvolle Aufgabe und für viele auch eine Berufung. Die Lehrkräfte leisteten mit ihrer täglichen Arbeit einen wesentlichen Beitrag zur Bildungsregion Coburg. Der Erfolg der Bildungsregion beruhe in hohem Maße auf der engagierten und verantwortungsvollen Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer in Stadt und Landkreis.

Einen persönlichen Blick auf den Lehrerberuf richtete Sven Völker vom Personalrat der Stadt Coburg, der selbst zu den Dienstjubilaren gehörte. Besonders eindrucksvoll sei für ihn die nachhaltige Wirkung der eigenen Arbeit: Wenn ehemalige Schülerinnen und Schüler ihre früheren Lehrkräfte noch viele Jahre nach dem Schulabschluss in der Stadt erkennen und freundlich grüßen, werde sichtbar, dass man als Lehrkraft vieles richtig gemacht habe.

Sven Völker erinnerte zugleich an seinen eigenen Dienstbeginn vor 25 Jahren, der durch die Ereignisse des 11. September 2001 in einen bedrückenden historischen Kontext eingebettet war. Seitdem hätten sich die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ebenso verändert wie die Anforderungen an Schule und Lehrkräfte. Die zahlreichen Herausforderungen der vergangenen Jahrzehnte hätten den Lehrerberuf geprägt – und würden ihn auch heute weiter verändern.

Auch Max Lachner vom Personalrat des Landkreises Coburg blickte auf den Wandel des Lehrerberufs und seiner Anforderungen zurück. Er hob insbesondere die Bedeutung der Lehrergesundheit hervor. „Die vielfältigen Anforderungen des Berufs machen es umso wichtiger, die Gesundheit und die persönlichen Ressourcen der Lehrkräfte im Blick zu behalten“, betonte er.

Für 40 Jahre Dienstzeit wurden Brigitte Benirschke (Grundschule Rödental-Mitte), Kerstin Meyer (Mittelschule Untersiemau), Elisabeth Vorderwülbecke (Grundschule Am Heimatring) und Christine Wolz (Grundschule Coburg-Ketschendorf) geehrt.

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierten Kerstin Bräutigam (Grundschule Rödental-Mitte), Monja Bühling (Grundschule Rödental-Einberg), Verena Motschmann (Grundschule Wildenheid-Haarbrücken), Silke Platzer (Grundschule Am Heimatring), Michael Rühr (Mittelschule Rödental-Oeslau), Susanne Seifert (Grundschule Untersiemau) und Sven Völker (Rückert-Mittelschule Coburg).

Ehrung für langjährige Verdienste: Die Staatlichen Schulämter würdigten elf Lehrkräfte aus Stadt und Landkreis Coburg für 25 beziehungsweise 40 Jahre Dienstzeit. Gemeinsam mit Schulamtsdirektorin Gisela Rohde, Schulamtsdirektor Christian Neundörfer und dem stellvertretenden Landrat Martin Stingl blickten die Jubilarinnen und Jubilare auf viele Jahre engagierter pädagogischer Arbeit zurück.

Foto: Stefanie Nickmann / Landratsamt Coburg


Neue Funktionsträger übernehmen Verantwortung 26/27

Elf neue Funktionsträger übernehmen Verantwortung im Schulamtsbezirk Coburg zum Schuljahr 2026/2027

In ihren Kindertagen wollten sie Musicalstar, Kriminalkommissar oder Landschaftsgärtner werden – heute übernehmen sie Verantwortung an den Schulen im Schulamtsbezirk Coburg. Zum Schuljahr 2026/27 wurden am letzten Freitag in den Sommerferien insgesamt elf neue Funktionsträgerinnen und Funktionsträger im Staatlichen Schulamt im Landkreis und in der Stadt Coburg von Schulamtsdirektorin und fachlichen Leiterin Gisela Rohde und Schulamtsdirektor Christian Neundörfer begrüßt. Die neuen Funktionsträger treten ihre neuen Aufgaben unter anderem als Rektorinnen und Rektoren, Konrektorinnen und Konrektoren sowie als Fachmitarbeiterinnen und Fachmitarbeiter des Schulamtes an.

Was die neuen Funktionsträger beruflich einmal werden wollten, war dabei längst nicht immer vorhersehbar. Tobias Friedrich, neuer stellvertretender Schulleiter an der Mittelschule Rödental-Oeslau, hatte als Kind den Wunsch, Landschaftsgärtner zu werden. Christian Ammon, neuer Konrektor an der Grund- und Mittelschule Sonnefeld, träumte von einer Karriere als Fußballprofi. Und Manuela Oppel, neue Verbundkoordinatorin des Mittelschulverbandes Coburg Stadt und Land, hatte ihren späteren Berufswunsch bereits früh vor Augen: „Seit der ersten Klasse wollte ich Lehrerin werden.“ Und auch bei den weiteren neuen Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern fanden sich ebenfalls ungewöhnliche Berufswünsche: vom Musicalstar über den Kriminalkommissar, von der Kinderärztin bis hin zur Tierärztin standen ganz unterschiedliche Berufsziele auf den Wunschlisten.

Diese persönlichen Einblicke waren Teil der Begrüßungsveranstaltung des Staatlichen Schulamtes, in dessen Rahmen die Schulamtsdirektorin Gisela Rohde die neuen Funktionsträgerinnen und Funktionsträger würdigte und ihnen für die anstehenden Aufgaben alles Gute wünschte. Sie betonte dabei auch, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen bereits wichtige Erfahrungen für ihre künftigen Aufgaben mitbringen: „Sie alle waren Klassenleiterinnen und Klassenleiter und sind dadurch bereits sehr gut auf ihre neue Rolle vorbereitet.“ Die Erfahrungen aus dem Unterricht und dem schulischen Alltag seien eine wichtige Grundlage für die nun anstehenden Leitungs- und Führungsaufgaben.

Gleichzeitig sei die Übernahme einer neuen Funktion immer mit Herausforderungen verbunden. Rohde bezeichnete die neuen Aufgaben als „schwierige und verantwortungsbewusste Positionen“. Gerade deshalb sei es wichtig, bei Fragen und Herausforderungen nicht allein zu stehen. Das Staatliche Schulamt sicherte den neuen Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern seine Unterstützung zu.

Für den Start in die neue Aufgabe gab Rohde ihnen drei Wünsche mit: „Kraft, Gelassenheit und weiterhin viel Berufsfreude.“

Auch Christian Neundörfer, Schulamtsdirektor und stellvertretender fachlicher Leiter, nahm die Begrüßung zum Anlass, nicht nur über die beruflichen Aufgaben, sondern auch über den persönlichen Ausgleich zu sprechen. Er fragte die neuen Funktionsträger ganz bewusst nach ihren persönlichen Kraftquellen für den oftmals stressigen Berufsalltag. Ob Garten, Sport, Familie oder Musik – die Antworten machten deutlich, wie unterschiedlich die Wege sind, neue Energie zu tanken und den Kopf freizubekommen.

Grußworte kamen zudem von Sven Völker, Personalratsvorsitzender in der Stadt Coburg, und Max Lachner, Personalratsvorsitzender im Landkreis Coburg. Beide wünschten den neuen Funktionsträgerinnen und Funktionsträgern einen guten Start und viel Erfolg in ihren neuen Verantwortungsbereichen.

So unterschiedlich die ursprünglichen Berufswünsche der neuen Funktionsträger auch gewesen sein mögen: Heute eint sie der gemeinsame Auftrag, Schule mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Mit Erfahrung, Engagement und den besten Wünschen des Staatlichen Schulamtes starten die elf neuen Funktionsträgerinnen und Funktionsträger nun gemeinsam in das Schuljahr 2026/27.

Die neuen Funktionsträger im Schulamtsbezirk Coburg sind:

  • Herr Matthias Dietz, neuer Rektor an der MS Neustadt Am Moos
  • Frau Dr. Katrin Kemnitzer, neue Konrektorin an der Rückert-MS Coburg
  • Frau Margarete Müller, neue Konrektorin an der MS Neustadt Am Moos
  • Frau Petra Granzin, neue Konrektorin an der Melchior-Franck-GS Coburg
  • Frau Ute Pechtold, neue Konrektorin an der GS Rödental-Mönchröden
  • Herr Christian Ammon, neuer Konrektor an der GMS Sonnefeld
  • Herr Jens Alex, neuer Seminarrektor Mittelschule an der Rückert-MS Coburg
  • Frau Manuela Oppel, neue Verbundkoordinatorin des Mittelschulverbunds Coburg Stadt und Land
  • Herr Tobias Friedrich, neuer Stellvertreter des Schulleiters an der MS Rödental-Oeslau
  • Frau Eva Leupolz Masovic, neue Fachmitarbeiterin des Schulamts: Fachberatung Umwelt, Lin an der Rückert-MS Coburg
  • Frau Carolin Pechauf, neue Fachmitarbeiterin des Schulamts: Fachberatung Musik, Lin an der Melchior-Franck-GS Coburg

Neue Aufgaben, neue Verantwortung: Zum Schuljahr 2026/27 starten elf neue Funktionsträgerinnen und Funktionsträger im Schulamtsbezirk Coburg. Bei der Begrüßung durch Schulamtsdirektorin Gisela Rohde (erste Reihe, Dritte von links) und Schulamtsdirektor Christian Neundörfer (zweite Reihe, links außen) gab es neben guten Wünschen für die neuen Aufgaben auch persönliche Einblicke und so manche überraschende Antwort auf die Frage nach dem früheren Berufswunsch.

Foto: Stefanie Nickmann / Landratsamt Coburg


Bestenehrung der Entlassschülerinnen und Entlassschüler des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses 2025/26

Bestenehrung der Entlassschülerinnen und Entlassschüler
des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses 2025/26

Fünf Absolventinnen und Absolventen aus dem Schulamtsbezirk Coburg für herausragende schulische Leistungen ausgezeichnet.

Egal, ob der Beginn einer Ausbildung zur Pflegefachkraft oder der Wechsel an eine weiterführende Schule – die fünf Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr im Schulamtsbezirk Coburg für ihren herausragenden Qualifizierenden Mittelschulabschluss beziehungsweise ihren Mittleren Schulabschluss ausgezeichnet worden sind, eint vor allem eines: Sie haben klare Ziele, die sie als Nächstes angehen wollen.

Die Grundlage für ihre erfolgreiche Zukunft haben die Absolventinnen und Absolventen mit Fleiß und Ausdauer in der Schule gelegt. Gisela Rohde (Schulamtsdirektorin und Fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter Coburg) verdeutlichte bei der Bestenehrung in den Räumen der Mittelschule Rödental-Oeslau den dafür notwendigen Aufwand mit eindrucksvollen Zahlen: Rund 1700 Schultage bei neun beziehungsweise rund 1900 bei zehn Schuljahren seien nötig, um einen Abschluss zu erreichen. „Das ist grundsätzlich schon einmal eine sehr anerkennenswerte Leistung“, sagte Rohde mit Blick auf alle erfolgreichen Schülerinnen und Schüler im Schulamtsbezirk.

Für die besten Ergebnisse im Qualifizierenden Mittelschulabschluss wurden Jasmin Gutmann und Niklas Ostrowski von der Mittelschule „Am Moos“ in Neustadt ausgezeichnet. Den besten Mittleren Schulabschluss erreichten Lilly Scheler und Faris Edlebi von der Rückert-Mittelschule Coburg sowie Daniil Andreev von der Mittelschule Rödental-Oeslau.

Mit Fleiß und Ehrgeiz seien die Zukunftsaussichten der Geehrten sehr gut, versicherte Regierungsvizepräsident Thomas Engel in seiner Festrede. Das liege unter anderem auch am sehr flexiblen Bildungssystem in Deutschland, das nach einem erfolgreichen Schulabschluss grundsätzlich viele Möglichkeiten biete. „Die Gesellschaft wartet auf Euch“, ergänzte Thomas Engel mit Blick auf den Fachkräftemangel in vielen Bereichen der Wirtschaft.

Martin Stingl, Stellvertreter von Landrat Sebastian Straubel, unterstrich die Bedeutung, die Eltern und Lehrkräfte auf dem Weg zu einem herausragenden Schulabschluss haben: „Es braucht die richtigen Partner und Verbündeten, die Hilfestellung und Begleitung geben.“ Norbert Anders (Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg) gab den geehrten Schülerinnen und Schülern für ihre „lange Reise“ im Berufsleben den Rat mit auf den Weg, Erfolg nicht ausschließlich über die Zahlen auf dem Lohnzettel zu definieren. Wer sich mit seinem Beruf identifiziere und seine Stärken dort wiederfinde, der habe alles richtig gemacht, sagte Anders.

Als Vertreter der Wirtschaft überreichten Kreishandwerksmeister Jens Beland und Rainer Kissing (Leiter Berufliche Bildung der IHK zu Coburg) Geschenke an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler. Beide betonten, dass eine berufliche Ausbildung eine sehr gute Basis sei, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich anzugehen.

Die Ehrenurkunden für die besten Leistungen im Schulamtsbezirk überreichte Gisela Rohde gemeinsam mit Christian Neundörfer (stellvertretender Fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter Coburg) und Schulrat Bernd Schick an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Das Team der Mittelschule Rödental-Oeslau sorgte mit der musikalischen Umrahmung sowie einem selbstgemachten Buffet für den festlichen Rahmen der Bestenehrung.

Auf die besten Mittelschüler warten viele Wege und große Chancen im Berufsleben: (vorne, von links) Lilly Scheler, Jasmin Gutmann, Niklas Ostrowski, Fares Edlebi, Daniil Andreev; (hinten, von links): Bernd Schick, Gerold Gebhard, Christian Neundörfer, Rainer Kissing, Jens Beland, Norbert Anders, Gisela Rohde, Thomas Engel und Martin Stingl.

Foto: Landratsamt Coburg / Berthold Köhler

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Mit Dank und Anerkennung in den Ruhestand

Mit Dank und Anerkennung in den Ruhestand

Mehr als vier Jahrzehnte Engagement, Bildung und Menschlichkeit:
Fünf Lehrerinnen wurden für ihr langjähriges Wirken im Schuldienst geehrt und feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Sie haben mit großer Verbundenheit zum Coburger Land Generationen von Schülerinnen und Schülern geprägt. Bei einer Feierstunde im Landratsamt wurden mit Andrea Hartan (Jean-Paul-Grundschule Coburg), Ariane Hofmann (Rückert-Mittelschule Coburg), Brigitte Kräußlein (Grundschule „An der Heubischer Straße“ Neustadt) sowie Renate Kienzle und Andrea Stubenrauch (beide Johann-Gemmer-Grundschule Ahorn) fünf Lehrerinnen, die teilweise mehr als vier Jahrzehnte im Schuldienst tätig waren, in den Ruhestand verabschiedet.

Gisela Rohde, Schulamtsdirektorin und Fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter, bedankte sich für die „wertvolle Arbeit“ der scheidenden Pädagoginnen in den vergangenen Jahrzehnten. „Das Dasein als Lehrerin“, sagte Rohde, „ist ein anspruchsvoller Beruf.“ Nahezu jeden Tag gebe es neue Themen und Gesprächspartner, auf die man sich einstellen müsse. Wer so lange mit Kindern arbeite, hinterlasse Spuren, ergänzte die Schulamtsdirektorin: „Spuren, die in keinem Aktenordner stehen.“

„Überzeugung und Herzblut“ braucht es nach Ansicht von Martin Stingl (Stellvertretender Landrat), um als Lehrer oder Lehrerin erfolgreich zu sein. Den zum Ende des Schuljahres ausscheidenden Lehrkräften attestierte der Stellvertreter von Landrat Sebastian Straubel genau diese Eigenschaften: „Damit haben sie es geschafft, dass die Schule für ihre Schülerinnen und Schüler zur Heimat werden konnte.“

Norbert Anders (Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg) erinnerte an den enormen technologischen Wandel, der in den vergangenen Jahrzehnten das Schulwesen geprägt und verändert habe. Da brauche es Menschen, die mehr als nur Wissen vermitteln. „Vermittler, Zuhörer, Mutmacher, Streitschlichter und Seelentröster“ – all das müsse eine Lehrkraft heute sein, fasste Anders die damals wie heute großen Herausforderungen zusammen.

Im Namen der Personalräte der Grund- und Mittelschulen bedankten sich Sven Völker (Coburg-Stadt) und Max Lachner (Coburg-Land) für das jahrelange Engagement – verbunden mit dem Wunsch, den neuen Lebensabschnitt mit Kraft und Energie genießen zu können.

Den Abschluss der Feierstunde bildete die Überreichung von Urkunden und persönlichen Präsenten durch Gisela Rohde sowie ihre Schulamtskollegen Christian Neundörfer (Stellvertretender Fachlicher Leiter) und Bernd Schick (Schulrat). Die Verabschiedung von Elke Lubauer (Grund- und Mittelschule Bad Rodach) wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Fünf langjährige Lehrerinnen sind in den Ruhestand verabschiedet worden: (von links) Christian Neundörfer, Martin Stingl, Brigitte Kräußlein, Bernd Schick, Ariane Hofmann, Renate Kienzle, Sven Völker, Andrea Stubenrauch, Max Lachner, Andrea Hartan, Norbert Anders und Gisela Rohde.

Foto: Landratsamt Coburg / Berthold Köhler


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