Start des MOHRITZ-Teams
Inklusive Region Coburg
„Multiprofessionelle – Mobile – Hilfe – Regional – Inklusiv – Teamorientiert – Zielgerichtet“ – so will das MOHRITZ-Team künftig die Bildungseinrichtungen im Coburger Land unterstützen. MOHRITZ steht für Fachkräfte unterschiedlicher Disziplinen mit einem gemeinsamen Ziel: Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Bedarfen gezielt zu begleiten und ihnen inklusive Bildungswege zu ermöglichen. Zentrale Anlaufstelle ist das neu eröffnete MOHRITZ-Büro in der Weitramsdorfer Hermann-Grosch-Schule.
Mit der offiziellen Anerkennung der Region Coburg als Inklusive Region wurde im vergangenen Jahr ein wichtiger Meilenstein für mehr Teilhabe in der Bildungslandschaft gesetzt. Nun folgt der nächste Schritt: Das MOHRITZ-Team hat seine Arbeit aufgenommen und stärkt künftig die inklusive Förderung von Kindern und Jugendlichen in Stadt und Landkreis Coburg.
Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurde das Team erstmals öffentlich vorgestellt. Viele Akteure aus der Bildungsregion haben die Gelegenheit genutzt, Einblicke in Konzept und Arbeitsweise zu gewinnen und die neuen Büroräume kennenzulernen. Die Veranstaltung setzte damit einen wichtigen Impuls für die weitere Entwicklung der inklusiven Bildungslandschaft in der Region.
Mit dem MOHRITZ-Team beschreitet die Region Coburg einen innovativen Weg, der bundesweit Beachtung finden könnte. Aufbauend auf dem Konzept des Mobilen Unterstützungsteams aus dem Schulamt Rhön-Grabfeld wurde die Idee zu einer festen Struktur mit eigenem Standort weiterentwickelt. „Im Fokus steht die enge Zusammenarbeit verschiedener Professionen, um mit Kreativität und pädagogischem Mut auf die steigenden Anforderungen in Kitas und Schulen zu reagieren“ – dafür stehen Doreen Rottmann vom Bildungsbüro des Landkreises Coburg und Tina Pohl von Stabsstelle „Demografie, Bildung & Familie“ der Stadt Coburg. Sie haben die Eröffnung des Büros innerhalb der Bildungsregion Coburg begleitet und betreuen dieses Projekt auch weiterhin.
Das Team um Anja Pschirrer-Merzbacher versteht sich als ergänzender Partner bestehender Hilfesysteme. Es unterstützt Bildungseinrichtungen dabei, auch in herausfordernden Situationen tragfähige Lösungen für Kinder und Jugendliche zu entwickeln. Martin Stingl, stellvertretender Landrat, zeigte sich überzeugt: „Durch die Kooperation unterschiedlicher Fachrichtungen werden passgenaue, nachhaltige Lösungen möglich. So können wir gezielt die Kinder und Jugendlichen stärken, die besondere Unterstützung brauchen. Gut für die jungen Menschen, gut für unsere Region.“
Can Aydin, Zweiter Bürgermeister der Stadt Coburg, hob das Alleinstellungsmerkmal des Konzepts hervor: „MOHRITZ arbeitet bedarfsgerecht und schulartenübergreifend. So stellen wir sicher, dass alle Kinder und Jugendlichen die Chance haben, ihren Bildungsweg erfolgreich zu beschreiten.“
Gisela Rohde, Fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter Coburg, zeigte sich dankbar für die Initiative, die Inklusion als gesellschaftlich wichtiges Thema zu stärken: „Es ist ein starkes Zeichen, dass die lokale Politik hier nicht nur Begleiter, sondern eine treibende Kraft beim MOHRITZ-Projekt war.“
Die Eröffnung des zentralen Büros in Weitramsdorf wäre ohne externe Unterstützung nicht möglich gewesen. Bürgermeister Hans Steinfelder zeigte sich von Beginn an überzeugt von der Idee: „Wir wissen, welche wichtige Arbeit hier geleistet wird. Deshalb haben wir dem Team gerne Büroräume inklusive Ausstattung zur Verfügung gestellt.“ Auch die Adalbert-Raps-Stiftung fördert die technische Ausstattung. Von Seiten der Stiftung heißt es: „Das Projekt unterstützt Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebens- und Bildungssituationen niedrigschwellig und direkt vor Ort und leistet damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit in der Region.“

Bei der Eröffnung des MOHRITZ-Büros in Weitramsdorf: (von links) Hans Steinfelder, Katrin Kühne, Anja Pschirrer-Merzbacher, Anja Weber, Doreen Rottmann, Tina Pohl, Martin Stingl, Christian Neundörfer, Bianca Haischberger, Can Aydin und Gisela Rohde.
Foto: Bildungsregion Coburg / Berthold Köhler
Englisch-Vorlesewettbewerb 2026
Spannender Englisch-Vorlesewettbewerb im Schulamtsbezirk Coburg
Talentierte Achtklässlerinnen und Achtklässler begeistern mit sicherer Aussprache und viel Ausdruck.
Am 3. März 2026 fand im Schulamtsbezirk Coburg der diesjährige Englisch-Vorlesewettbewerb der Mittelschulen statt. Acht Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen stellten dabei ihr Können unter Beweis. Sie alle hatten sich zuvor bereits an ihren jeweiligen Schulen durchgesetzt und dort den schulinternen Lesewettbewerb gewonnen.

Der Wettbewerb wurde im Beisein des Schulamtsdirektors Christian Neundörfer sowie der Fachberaterin für das Fach Englisch am Schulamt Coburg, Kristina Otto, durchgeführt. Auch einige Eltern und Freunde der Teilnehmenden waren gekommen, um die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und für eine motivierende Atmosphäre zu sorgen.
Der Wettbewerb bestand aus zwei anspruchsvollen Runden. Zunächst präsentierten die Teilnehmenden einen vorbereiteten englischen Text, den sie mit sicherer Aussprache und viel Ausdruck vortrugen. In der zweiten Runde wartete eine besondere Herausforderung auf die jungen Leserinnen und Leser: Hier mussten sie einen unbekannten Text spontan vorlesen. Dabei zeigte sich, wie sicher die Schülerinnen und Schüler auch mit neuen Textpassagen umgehen konnten.
Die Jury, die aus den begleitenden Englischlehrkräften der teilnehmenden Schulen bestand, zeigte sich beeindruckt vom insgesamt sehr hohen Niveau des Wettbewerbs. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer überzeugten mit guter Aussprache, flüssigem Lesen und einem sicheren Gefühl für die englische Sprache. Entsprechend knapp fiel am Ende auch die Entscheidung aus.
Schließlich konnte sich Larissa Karlovic von der Mittelschule Am Lauterberg gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und den ersten Platz erreichen. Der Applaus des Publikums würdigte jedoch die Leistungen aller Beteiligten.
Freuen durften sich am Ende alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Preise und Anerkennung für ihren Einsatz. Die Preise wurden von der Sparkasse sowie dem Lions Club Coburg gesponsert. Der Wettbewerb machte einmal mehr deutlich, wie engagiert und sprachbegeistert sich die Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen dem Englischen widmen.
Fachberaterin Englisch, 08.03.2026
Kristina Otto
Neue Führungskräfte für die Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Coburg
Christian Neundörfer und Bernd Schick offiziell in ihre Ämter eingeführt
Amtseinführung am 29.01.2026 von Herrn Schulamtsdirektor Christian Neundörfer als stellvertretendem fachlichen Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Coburg sowie von Herrn Schulrat Bernd Schick als weiterem Schulrat der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Coburg mit Teilabordnung an das Staatliche Schulamt Lichtenfels

Gemeinsam mit Schulamtsdirektorin Gisela Rohde sehen sie sich als Team an der Spitze der Staatlichen Schulämter Coburg und vertreten übereinstimmende Vorstellungen von der Schule der Zukunft: Christian Neundörfer als stellvertretender fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter und Schulrat Bernd Schick. Beide wurden bei einer Festveranstaltung in der Domäne Sonnefeld offiziell in ihre neuen Ämter eingeführt.
Regierungsvizepräsident Thomas Engel blickte in seiner Festrede auf die beruflichen Werdegänge der neuen Leitungskräfte zurück und zeigte sich überzeugt, dass beide mit ihrem großen Erfahrungsschatz die passende Besetzung für die „vielfältigen und anspruchsvollen“ Aufgabenbereiche eines Staatlichen Schulamts darstellen. Für Engel gibt es ein Ziel, das Schulamt und Pädagoginnen und Pädagogen in den Schulen vor Ort eint: „Die bestmögliche Bildung der Schülerinnen und Schüler – also unserer Kinder.“ In Oberfranken sei man dafür gut aufgestellt: „Wir haben eine starke und zukunftsfähige Bildungslandschaft.“
Mit Blick auf die gesamte Bildungsregion Coburg verwies Landrat Sebastian Straubel auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Schulamt und den vielen weiteren Ebenen, die sich im Bildungsbereich engagieren. Dadurch gelinge es immer wieder, neue Ideen zu entwickeln und die Bildungsregion insgesamt voranzubringen. Dem Leitungsteam der Staatlichen Schulämter komme dabei eine besondere Bedeutung zu: „Es ist Ansprechpartner, Vermittler, Gestalter und Impulsgeber gleichermaßen.“
Da die Position von Schulrat Bernd Schick mit einer Teilabordnung an das Staatliche Schulamt Lichtenfels verbunden ist, sprach auch der stellvertretende Lichtenfelser Landrat Helmut Fischer. Er betonte die Bedeutung einer engen Vernetzung zwischen kommunaler Ebene, Landkreisen, Kommunen und Schulamt zum Wohle der Kinder. Für Leitungsinhaber stelle dies eine große Herausforderung dar: „Sie haben ein breites Aufgabenfeld, um das sie nicht zu beneiden sind.“
Als Vertreter der örtlichen Personalräte hießen Max Lachner (Coburg-Land), Sven Völker (Coburg-Stadt) und Bernhard Jeßberger (Lichtenfels) die neuen Führungskräfte willkommen – verbunden mit dem Vertrauen, dass bei Entscheidungen auf Leitungsebene die menschlichen Aspekte stets berücksichtigt werden.

Dem Teamgedanken folgend hielten Christian Neundörfer und Bernd Schick ihre Antrittsrede gemeinsam. Mit Blick auf die ersten Monate im Amt waren sie sich einig: „Coburg ist ein gutes Umfeld.“ Die Staatlichen Schulämter sowie die Pädagoginnen und Pädagogen vor Ort seien durch gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung in der Lage, die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu meistern. Der Umgang mit künstlicher Intelligenz sowie die Förderung der Demokratiefähigkeit von Kindern und Jugendlichen nannten sie als wichtige Aufgabenfelder. Die „Schule der Gegenwart und Zukunft“ brauche dabei weiterhin den bewährten Fokus: „auf unsere Kinder und Jugendlichen.“


Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Lehrerband der Grund- und Mittelschule Ebersdorf bei Coburg (Andrea Gregor-Nowak, Franziska Lorenz, Max Lachner und Simon Schiller). Das Catering übernahmen die Schulküchen in Ebersdorf und Sonnefeld (verantwortlich: Caroline Völler, Anne Zinke-Wirsing und Katharina Kulzer).
Kleine Denker, große Leistungen
Kleine Denker, große Leistungen
Oberfränkische Mathemeisterschaft 2025
Runde 2 am 18.11.2025
in der Grund- und Mittelschule Bad Rodach
Mit beeindruckender Konzentration, großem Ehrgeiz und einer spürbaren Portion Freude am Denken traten am vergangenen Dienstag die besten Mathematikschülerinnen und -schüler der Grundschulen aus Stadt und Landkreis Coburg zur diesjährigen Oberfränkischen Mathemeisterschaft in der Grund- und Mittelschule Bad Rodach an. Insgesamt 45 Kinder hatten sich zuvor in ihren Schulen qualifiziert, um nun in der nächsten Wettbewerbsrunde ihr Können unter Beweis zu stellen.
In einem anspruchsvollen Aufgabenpool mit zwölf kniffligen Aufgaben, die logisches Denken, Problemlösefähigkeit und mathematische Kreativität forderten, kämpften die jungen Rechenkünstler um jeden Punkt.
Während die Jury die Ergebnisse sichtete, erwartete die Kinder ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm in der Turnhalle, in dem ein Bewegungsparcours für Ausgleich, Spaß und Stimmung sorgte. So wurde der Wettbewerb nicht nur zum geistigen, sondern auch zum sportlichen Erlebnis.
Die Entscheidung fiel am Ende so knapp aus, dass der Gesamtsieger erst in einem Stechen ermittelt werden konnte – ein spannender Moment, der sowohl Teilnehmende als auch Publikum noch einige aufregende Minuten bescherte.

Dann standen die Sieger endlich fest.
Hannes von der Grundschule Grub am Forst, Alice von der Grundschule Rödental-Mönchröden und Lennas Miro von der Melchior-Franck-Grundschule in Coburg konnten den spannenden Wettbewerb für sich entscheiden.
Die drei besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich nun für die nächste Runde des Wettbewerbs in der Grundschule Thurnau am 16. Dezember qualifiziert und dürfen sich auf weitere Herausforderungen freuen.

Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, die durch ihre finanzielle Förderung die Preise für die teilnehmenden Kinder ermöglicht hat. Ihre Unterstützung trug maßgeblich dazu bei, dass der Wettbewerb in dieser Form stattfinden konnte und die Leistungen der Schülerinnen und Schüler gebührend gewürdigt wurden.
Die jährliche Oberfränkische Mathemeisterschaft zeigte erneut:
Mathe kann begeistern – besonders dann, wenn junge Talente die Bühne dafür bekommen.
Grundaufgaben
Ehrungsveranstaltung für Lehrkräfte am 12.11.2025 im Landratsamt Coburg
Ehrungsveranstaltung für Lehrkräfte am 12.11.2025 im Landratsamt Coburg
Für sie ist die Erziehung von Kindern und Jugendlichen nicht nur ein Beruf, sondern eine Berufung, die sie mit großem persönlichen Engagement leben. Das eint die acht Lehrerinnen und Lehrer, die von den Staatlichen Schulämtern Coburg für 25 Jahre im Schuldienst ausgezeichnet worden sind. Zudem sprachen Schulamtsdirektor Christian Neundörfer (stellvertretender Fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter) und Schulrat Bernd Schick bei der Ehrungsveranstaltung im Landratsamt 14 Beförderungen aus.
In seiner Laudatio stellte Christian Neundörfer den hohen Anspruch an die Arbeit von Pädagoginnen und Pädagogen an Grund- und Mittelschulen heraus: „Sie sind Weg- und Lernbegleiter vom Kindergarten bis zum Einstieg ins Berufsleben.“ Der ausdrückliche Dank des stellvertretenden Fachlichen Leiters der Staatlichen Schulämter galt der Stadt Coburg sowie den Kommunen im Landkreis. Sie seien verlässliche Partner der Grund- und Mittelschulen, sagte Neundörfer: „Wir freuen uns, dass unsere Arbeit in den Schulen hohe Wertschätzung erfährt.“
Wer eine Auszeichnung für langjährigen Schuldienst bekommt, der ist für Martin Stingl (stellvertretender Coburger Landrat) niemand, der „seine Zeit nur abgesessen hat“. Lehrer zu sein, das ist für Martin Stingl Beruf und Berufung gleichermaßen – gepaart mit täglich neuen Herausforderungen. Dies alles sei eine große Herausforderung mit großer Verantwortung, sagte der stellvertretende Landrat: „Unsere Lehrerinnen und Lehrer erziehen und bilden die künftigen Stützen unseres Landes.“
Norbert Anders (Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg) verwies in seinem Grußwort auf den extrem herausfordernden Wandel, den das Berufsbild der Lehrerinnen und Lehrer derzeit durchlebe. Digitalisierung, Integration und Inklusion seien Aspekte eines immer komplexer werdenden Alltags. „Bildung ist viel mehr als nur Wissensvermittlung“, sagte Anders mit Blick auf den „unvorstellbaren Wert“, den eine gute Schulbildung für die Gesellschaft bedeute.
Im Namen der Personalräte für Coburg-Stadt und Coburg-Land freute sich Sven Völker, dass den langjährigen Lehrerinnen und Lehrern mit der zentralen Ehrungsveranstaltung eine hohe Wertschätzung signalisiert werde. Und das zurecht, sagte der Personalrat: „Wir sind Seelentröster, Retter und Bonbonverteiler – wir sind einfach super.“
Für 25 Jahre im Schuldienst ausgezeichnet wurden Kerstin Franke (Mittelschule Rödental-Oeslau), Christine Freundl (Grundschule Rödental-Mitte), Ulrike Göbel (Grundschule Grub am Forst), Wolfgang Hoydem (Mittelschule Seßlach), Sandra Kestel (Pestalozzi-Grundschule Coburg), Christiane Marsoun (Mittelschule Seßlach), Maria Reichel (Mittelschule Ebersdorf bei Coburg) und Heike Schormann (Oskar-Schramm-Schule Itzgrund).
Befördert wurden: Beate Abele, Niclas Eichmann, Julia Feyler, Silke Kalb, Sandra Knorr, Sabine Meixner, Kristina Otto, Christopher Pönisch, Nina Rexhepi, Caroline Schellenberg, Sophie Vonderlind, Susanne Werner, Larissa Wiesner und Kristina Zeidler.

Pädagogische Erfahrung pur: Ehrungen für 8 Jubilarinnen und Jubilare mit 25 Jahren im Schuldienst und 14 Beförderungen haben die Staatlichen Schulämter Coburg bei einer Ehrungsveranstaltung im Landratsamt ausgesprochen.
Foto: Landratsamt Coburg / Berthold Köhler
Auftaktveranstaltung zum Startchancen-Programm 2025
Auch Coburger Schulen profitieren vom Startchancen-Programm – nachfolgend der Link von der Auftaktveranstaltung:
Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken
Digitalisierung an Schulen – Neues Förderprogramm gestartet
Kreisschülersprecherwahl 2025/26
Kreisschülersprecherwahl 2025/26
Am Montag, den 20. Oktober 2025, trafen sich die Verbindungslehrkräfte und Schülersprecherinnen und Schülersprecher aller zehn Mittelschulen des Landkreises Coburg an der Mittelschule „Am Moos“ in Neustadt bei Coburg, um die neuen Kreisschülersprecherinnen und -sprecher zu wählen.
Zu Beginn erläuterte die Landkreisverbindungslehrerin Maria Sack (FOL EG, Mittelschule „Am Moos“ Neustadt b. Coburg) die Struktur der Schülermitverantwortung (SMV) in Bayern sowie die Mitwirkungsrechte, die mit der anstehenden Wahl verbunden sind.
Im Anschluss nutzten die Schülerinnen und Schüler kleine Teamspiele, um sich kennenzulernen und auszutauschen, während die Verbindungslehrkräfte die Abläufe und Erfahrungen ihrer jeweiligen Schulwahlen besprachen. Dabei zeigte sich erneut, welch wichtigen Beitrag die SMV-Arbeit und die Schülersprecherwahlen zur demokratischen Bildung leisten.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde stellten sich sieben Kandidatinnen und Kandidaten der Wahl.
Im ersten Wahlgang setzte sich Samira (Grund- und Mittelschule Untersiemau) knapp gegen ihre Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch und wurde zur Kreisschülersprecherin gewählt.
Im zweiten Wahlgang konnte sich Mohammed (Mittelschule „Am Moos“ Neustadt b. Coburg) deutlich als stellvertretender Kreisschülersprecher durchsetzen.

Beide werden gemeinsam mit Landkreisverbindungslehrerin Maria Sack vom 30. bis 31. Oktober 2025 am Bezirksaussprachetag der oberfränkischen Mittelschulen im Haus Silberbach bei Selb teilnehmen. Dort erfolgt die Wahl des Bezirksschülersprechers und seiner Stellvertretung für Oberfranken.
Bewerbungsfrist abgelaufen am 31.10.2025 – Stellenausschreibung für Pädagogische Unterstützungskräfte im Mohritz-Team der Inklusiven Region Coburg
Stellenausschreibung für Pädagogische Unterstützungskräfte im MOHRITZ-Team bei den Staatlichen Schulämtern im Landkreis und der Stadt Coburg
Die inklusiven Regionen sind ein zentraler Baustein für die Umsetzung der Inklusion im Bildungsbereich in Bayern. Stadt und Landkreis Coburg werden im Oktober 2025 durch das bayerische Kultusministerium zur „Inklusiven Bildungsregion“ ernannt.
Ziel der inklusiven Regionen ist es, ein aufeinander abgestimmtes Handeln der beteiligten schulischen und nicht-schulischen Akteure vor Ort – insbesondere der kommunalen Partner – durch eine strukturell unterlegte, tragfähige Kooperation zu institutionalisieren: im Interesse der Kinder und Jugendlichen mit Behinderungen bzw. sonderpädagogischen – auch besonderen – Förderbedarfen, im Interesse einer höheren Wirksamkeit der aufeinander abgestimmten und präventiven Maßnahmen. Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf einer deutlich verbesserten Effizienz des Personal- und Mitteleinsatzes, vor allem aber hinsichtlich einer zunehmenden Selbstverständlichkeit von Inklusion. Für die Bildungsregion in Stadt und Landkreis Coburg bedeutet dies die Stärkung inklusiver Bildungsangebote bereits ab dem Kindergartenalter, in der Schule und auf dem Weg zur Ausbildung, insbesondere auch für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarfen bzw. Behinderungen bis hin in die Bereiche von Lehre und Ausbildung.
Ihr Profil:
Für die inklusive Bildungsregion Stadt und Landkreis Coburg sucht der Anstellungsträger beim Staatlichen Schulamt Coburg interessierte Mitarbeitende mit Berufserfahrung aus den Berufsgruppen Sozialarbeit, Heilpädagogik und den Erzieherberufen. Die Bewerber sollen über Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen möglichst aus den Bereichen Freizeit und Erlebnispädagogik, Deeskalationstraining, Soziales Kompetenztraining, Gewalt- und Mobbingprävention verfügen und mit viel Engagement an Einzelfall und Gruppenarbeit herangehen. Bewerber sollten auch Bereitschaft zeigen, an Abendterminen teilzunehmen und zu flexiblen Arbeitszeiten verfügbar zu sein.
Unsere Erwartungen an Sie:
Die aktuell gesuchten Mitarbeitenden sind Teil des sogenannten „MOHRITZ-Teams“, welches multiprofessionell mit verschiedensten Qualifikationen besetzt ist, um an Kitas, Schulen und der Berufsschule auf Anforderung bei Krisen zu agieren. Meist sind es soziale und emotionale Herausforderungen oder besondere Förderbedarfe, die die Kinder und Jugendlichen sowie alle Beteiligten an Belastungsgrenzen bringen. Hier setzen die Mitarbeitenden im Team MOHRITZ an, um mit allen Beteiligten Lösungswege zu erarbeiten und auch schwierige Situationen zu bewältigen. Ein wesentliches Ziel ist hierbei die Entlastung und Unterstützung für Kita, Schule, Mitarbeitende, Lehrkräfte und Eltern sowie ein begleitender und wohlwollender Blick auf die beteiligten Kinder und Jugendlichen.
Wir bieten Ihnen:
Ausgeschrieben zur Stellenbesetzung sind eine unbefristete Vollzeitstelle mit 40 Stunden und zwei Teilzeitstellen mit je 30 Stunden. Die Arbeitsstelle ist zum 1.01.2026, eventuell auch später zu besetzen. Arbeitsort ist Stadt und Landkreis Coburg. Die Nutzung des eigenen PKW ist erwünscht. Wir begleiten und unterstützen Sie bei der Einarbeitung und sichern ein wertschätzendes und kollegiales Miteinander zu. Darüber hinaus bieten wir spezielle Fortbildungsangebote und die Beteiligung an themenspezifischen Netzwerken. Die Bezahlung findet nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) der Entgeltgruppen E 8 oder E 6 statt. Eine betriebliche Altersvorsorge wird abgeschlossen. Sie erhalten 30 Tage Urlaub pro vollem Kalenderjahr (der 24.12. und der 31.12. sind zusätzlich frei).
Hinweise zur Einstellung/Bewerbung:
Schwerbehinderte Menschen werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt. Gemäß Art. 7 Abs. 3 BayGlG werden Frauen besonders aufgefordert, sich zu bewerben.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns sehr darauf, Sie kennenzulernen!
Bitte geben Sie in Ihrer aussagekräftigen und vollständigen Bewerbung, die Ihre Schul- und Studienabschlüsse enthält, auch einen Lebenslauf sowie ggf. den Nachweis über Praktika oder Arbeitszeugnisse ab.
Bewerbungen richten Sie bitte vorzugsweise im PDF-Format unter der genauen Stellenangabe bis spätestens 31.10.2025 an mail@schulamt-coburg.de bei den Staatlichen Schulämtern im Landkreis und der Stadt Coburg.
Neue Funktionsträger im Schulamtsbezirk 2025/26
Nur wenige Tage vor Ende der bayerischen Sommerferien wurden die neuen Funktionsträgerinnen im Schulamtsbezirk von Stadt und Landkreis Coburg offiziell von der fachlichen Leiterin der Staatlichen Schulämter Coburg Stadt und Land, Gisela Rohde, begrüßt und beglückwünscht. Gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Christian Neundörfer hieß die Schulamtsleiterin die vier anwesenden neuen Funktionsträgerinnen herzlich willkommen und wünschte ihnen einen guten Start für ihre neuen, verantwortungsvollen Aufgabengebiete.
Konkret wurden Tanja Schmidt als neue Rektorin an der Rückert-Mittelschule in Coburg, Katrin Köhler als neue Konrektorin an der Grundschule Am Heimatring Coburg, Nicole Steube als neue Konrektorin an der Grundschule Neustadt An der Heubischer Straße sowie Lena Schwanert als neue Fachmitarbeiterin des Schulamtes (Kooperations-Beauftragte Kindergarten-Grundschule) begrüßt. Birgit Braungardt als neue Inhaberin der Funktionsstelle für Förderlehrkräfte mit dem Schwerpunkt Sprachförderung an den Grund- und Mittelschulen sowie Kerstin Binder als neue Konrektorin der Grund- und Mittelschule Untersiemau konnten an der kleinen Feierstunde nicht teilnehmen.
Im Rahmen der Beglückwünschung der neuen Funktionsträgerinnen wollte Schulamtsleiterin Gisela Rohde von den Pädagoginnen auch erfahren, welchen Traumberuf sie sich als Kinder vorgestellt hatten.
Lena Schwanert hatte in der Hinsicht jedenfalls nie einen „Plan B“, wie sie sagt. „Ich habe schon als kleines Kind meine Kuscheltiere unterrichtet, später mussten dann meine Freunde herhalten. Es gab für mich seit dem Kindergarten keine andere Option.“ Die Pädagogin ist an der Grundschule Sonnefeld tätig.
Nicole Steube wuchs zwar als Lehrerkind auf, machte jedoch einen Umweg über die Ausbildung zur Bankkauffrau, bevor auch sie sich für den Lehrerberuf entschied. „Irgendwie war der Weg ja auch vorgezeichnet“, meint sie mit Blick auf ihren familiären Hintergrund.
Tanja Schmidt wollte als kleines Mädchen eigentlich Tierärztin werden. „Ich wuchs auf dem Land auf und hatte immer viele Haustiere“, blickt sie zurück. „Dann stellte sich aber heraus, dass ich kein Blut sehen konnte. Und da ich schon immer eine soziale Ader hatte, wurde ich Lehrerin. Heute ist das mein Traumberuf.“
Katrin Köhler wollte eigentlich zum Fernsehen gehen und als Moderatorin arbeiten, absolvierte in der Jugend sogar entsprechende Praktika beim Radio. „Ich habe aber auch immer schon Nachhilfe gegeben und dann entschieden, dass ich lieber Lehrerin werden möchte“, meint die Pädagogin, die sich auf ihre neuen Aufgaben freut: „Es macht mir Spaß, nun geht es um Verwaltung und Unterricht.“
Sowohl die Schulamtsleiterin Gisela Rohde, als auch die Personalratsvorsitzenden von Coburg Stadt, Sven Völker, und Coburg Land, Max Lachner, schworen die neuen Funktionsträgerinnen darauf ein, auch auf sich und ihre Gesundheit zu achten. Christian Neundörfer brachte es auf den Punkt: „Welche Dinge haben Sie sich überlegt, um Stress abzubauen und einmal abzuschalten?“, wollte er von den Pädagoginnen wissen. Alle haben sich bereits Strategien für mehr Resilienz zurechtgelegt, beispielsweise ausgedehnte Spaziergänge am Abend in der Natur, Sport und das Zusammensein mit den Kindern und der Familie. „Denken Sie daran: Sie haben jetzt die Verantwortung für eine ganze Schule, nicht nur für eine ganze Klasse“, so Gisela Rohde, die betonte: „Aber nur wer gesund ist, kann auch gut arbeiten“.

Insgesamt vier neue Funktionsträgerinnen konnten kurz vor Ende der Sommerferien im Landratsamt persönlich zu ihren Ämtern beglückwünscht werden. Es gratulierten die fachliche Leiterin des Schulamtes Coburg Stadt und Land Gisela Rohde (vordere Reihe, ganz links), ihr Stellvertreter Christian Neundörfer (hintere Reihe, ganz links), der Personalratsvorsitzende der Stadt Sven Völker (hintere Reihe, zweiter von links) und der Personalratsvorsitzende des Landkreises Max Lachner (hintere Reihe, ganz rechts). Die neuen Funktionsträgerinne bekamen Blumen: Lena Schwanert (vordere Reihe, zweite von links), Nicole Steube (vordere Reihe, Mitte), Katrin Köhler (vordere Reihe, zweite von rechts) und Tanja Schmidt (vordere Reihe, ganz rechts).
Foto: Landratsamt Coburg/ Stefanie Nickmann
Diese Pressemitteilung finden Sie auch im Internet
auf www.landkreis-coburg.de unter „Unser Bürgerservice/Pressemitteilungen“
Pressemitteilung
Landratsamt Coburg, Lauterer Straße 60, 96450 Coburg
Pressestelle: Ansprechpartner Stefanie Nickmann und Berthold Köhler
E-Mail: pressestelle@landkreis-coburg.de, Tel. 09561 514-1014 und 09561 514-1013
Verabschiedung der Ruheständler/Dienstjubiläum
Kurz vor Beginn der bayerischen Sommerferien haben die Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Coburg mehrere Lehrkräfte mit einer kleinen Feierstunde in den Räumlichkeiten des Landratsamtes in den Ruhestand verabschiedet. Eine weitere Lehrkraft durfte das 25-jährige Dienstjubiläum feiern.

Gisela Rohde, die Schulamtsdirektorin und fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter Coburg, sprach von einer „reifen Leistung“, die die Lehrerinnen, die nach rund 40 Jahren im Dienst zum 1. August verabschiedet wurden, erbracht hätten. Das gelte vor allem mit Blick alleine auf die letzten fünf Jahre. „Corona, Brückenklassen, der Ukraine-Krieg“, zählte Gisela Rohde einige der Herausforderungen auf. „In diesen schnell aufeinander folgenden Ereignissen haben Sie alle Ihre Schüler weiterhin unterstützt“, lobte sie. Das verdiene besonderen Respekt.
„Lehrer sein ist kein Beruf, es ist eine Berufung“, hob die Schulamtsdirektorin hervor und betonte: „Das bedeutet ja nicht nur, vier oder sechs Stunden am Tag vor der Klasse zu stehen. Man ist ja eigentlich immer im Dienst und gedanklich mit der Schule verbunden.“ Bei jedem Spaziergang und bei jedem Schaufensterbummel halte man beispielsweise immer nach Sachen Ausschau, die man im Unterricht zeigen oder verwenden könne. Mit dem Ruhestand ändere sich das nun. „Und es wird nicht leicht sein, sich darauf einzulassen“, so Gisela Rohde.
Ein Dankeschön an die Lehrkräfte sprach auch der stellvertretende Landrat Christian Gunsenheimer aus. Er warf einen Blick zurück auf die Veränderungen, die sich seit Mitte der 1980er Jahre auch im Lehrberuf ergeben haben. So seien die fortschreitende Digitalisierung und die technischen Innovationen der letzten Jahre zwar grandiose Errungenschaften, so räumte Christian Gunsenheimer ein. Dennoch seien diese Entwicklungen auch immer mit einer immensen Herausforderung für die Lehrerinnen und Lehrer einhergegangen. „Sie haben sich diesen Aufgaben angenommen und sich stetig weiterentwickelt. Dafür sage ich Ihnen heute ganz persönlich, aber auch im Namen von Sebastian Straubel und aller Kreistagskollegen meinen herzlichsten Dank“, sagte der stellvertretende Landrat. Die Ergebnisse, die alle Lehrer in ihrer Berufslaufbahn erzielt hätten, könnten sich sehen lassen. „Ich bin sicher, es gibt für jeden von Ihnen eine Handvoll Schüler, bei denen Sie das Ruder herumgerissen haben – deren Leben Sie verändert haben“, gab Christian Gunsenheimer zu bedenken und fügte hinzu: „Sie haben die Welt durch Ihr Wirken ein Stückchen besser gemacht.“
Dem schloss sich auch Norbert Anders als Leiter des Amtes für Schule, Kultur und Bildung der Stadt Coburg an. „Sie haben unsere Schullandschaft mit einem großen Engagement, mit Herz und Verstand geprägt“, sagte er. Dabei beweise die lange Dienstzeit mehr als eine berufliche Beständigkeit. „Sie sind tief mit diesem Beruf verbunden, denn Sie haben junge Menschen in ihrer Bildung begleitet und sich dabei den steigenden Herausforderungen und den neuen pädagogischen Anforderungen der jeweiligen Zeit angepasst.“ Dafür zolle auch die Stadt Coburg ihren Respekt. Norbert Anders: „Sie alle haben Spuren mit Ihrer beruflichen Lebensleistung hinterlassen. Vor allem in den Herzen von den vielen Kindern, die heute noch an Sie zurückdenken.“
Gruß- und Dankesworte sprachen auch die jeweiligen Personalratsvorsitzenden von Stadt und Landkreis Coburg, Sven Völker und Max Lachner. Als Dankeschön für die geleisteten Dienste erhalten die Ruheständlerinnen eine Urkunde und einen Blumengruß. Der Jubilar Jörg Schwab von der Grundschule Rödental-Mitte, dessen 25-jähriges Dienstjubiläum mit der Feierstunde begangen wurde, erhielt ebenfalls Blumen.
In den Ruhestand verabschiedet wurden Martina Gleich-Kleilein (Emil-Fischer-Grundschule Dörfles-Esbach), Gabriele Petra Matthe (Mittelschule Rödental-Oeslau), Kerstin Schwarze (Grundschule Bad Rodach), Silvia Strötz (Grundschule Untersiemau).






Text und Gruppenbild mit freundlicher Genehmigung Frau Nickmann, weitere Fotos: Bauer-Formhals




